Was dürfen Kaninchen fressen? F

Weiter geht es in unserem Guide rund um die Nahrungsmittel, die Du Deinem Kaninchen anbieten kannst. Solltest Du weitere Informationen benötigen, dann findest Du unsere komplette alphabetisch sortierte Liste hier. Sollte Dir noch essbare Dinge einfallen, die in unserer Liste fehlen, dann kontaktiere uns. Kontaktiere uns ebenfalls, wenn Du Fragen zu bestimmten Nahrungsmitteln für Dein Kaninchen hast, wir versuchen schnellstmöglich zu antworten.

Dürfen Kaninchen Fenchel essen?

Dürfen Kaninchen Fenchel essen?

Ja, Kaninchen dürfen Fenchel essen. Er ist sogar hervorragend geeignet, um Kaninchen als Ergänzungsfutter angeboten zu werden. Der Fenchel enthält viele ätherische Öle, die auch manche Verdauungsbeschwerden bei Deinem Kaninchen beheben können. Sollte Dein Kaninchen neu bei Dir einziehen und es hat zuvor kein Gemüse gefressen, dann ist Fenchel ideal als Starter beim Anfüttern und zur Eingewöhnung.

Vor allem das Grün der Fenchel lieben die Kaninchen und es kann auch in größeren Mengen angeboten werden. Die Knolle selbst sollte jedoch nur als Beikost zum Grünfutter dienen. Wundere Dich nicht, wenn Dein Kaninchen roten Urin nach dem Fressen von Fenchel ausscheidet. Dies ist vollkommen normal und unbedenklich, der rote Urin entsteht durch die im Fenchel enthaltenen Stoffe.

Fütterungsempfehlung 20 % der grünen Pflanzenanteile.

Fütterungsempfehlung maximal 10 % der Knolle ein bis zweimal wöchentlich.

Dürfen Kaninchen Flieder essen?

Dürfen Kaninchen Flieder essen?

Wir haben bisher keine Kaninchen gesehen, die Flieder gegessen haben. Der Flieder selbst ist jedoch ungiftig für Kaninchen und so kann er unbedenklich angeboten werden. Hast Du ein Freiluft-Kaninchengehege, dann ist Flieder eine gute Pflanze, um darin Deinen Tieren einen schattigen Platz anzubieten. Denn wie zuvor erwähnt, wir haben noch kein Kaninchen gesehen, dass Flieder im Freien angenagt hat.

Sollte Dein Kaninchen jedoch den Flieder mögen, dann könnte es sein, dass es vor Langeweile an diesem herumkaut.

Fütterungsempfehlung 0 % eventuell Äste zur Beschäftigung anbieten.

Dürfen Kaninchen Farn essen?

Dürfen Kaninchen Farn essen?

Farn ist zwar keine giftige Pflanze, jedoch auch keine Futterpflanze für Kaninchen. Anbieten würden wir einem Kaninchen nichts davon. Es sollte jedoch kein Problem sein, wenn Dein Kaninchen ein wenig von Deinem Verfahren verspeist. Denn unserem Wissen nach sind keinerlei Giftstoffe im Farn enthalten, die Deinem Kaninchen gefährlich werden könnten. Trotzdem füttern und damit essen, Nein.

Fütterungsempfehlung 0 %

Dürfen Kaninchen Frauenmantel fressen?

Der Frauenmantel gehört zu den Rosengewächsen und kann deshalb problemlos an Deine Kaninchen verfüttert werden. Der Frauenmantel hat seinen Namen dadurch erhalten, da er in der Humanmedizin bei Frauenbeschwerden eingesetzt wird. Dazu zählen unregelmäßige Perioden, die Wechseljahre und Ausfluss. Aus diesem Grund sind manche Kaninchenbesitzer überzeugt, dass dies auch gut für die Kaninchen ist.

Vor allem dann, wenn die Kaninchenweibchen eine Scheinschwangerschaft haben oder hormonell anderweitig sehr aktiv sind. Eine Fütterung kommt für uns nur dann infrage, wenn es bei einem Kaninchenweibchen zu einer Linderung des akuten Zustandes, wie oben beschrieben notwendig ist.

Fütterungsempfehlung 0 %, Ausnahme siehe Text.

Dürfen Kaninchen Futterrüben essen?

Dürfen Kaninchen Futterrüben essen?

Ja, Kaninchen dürfen Futterrüben essen. Die Futterrüben werden vor allem im Winter als Saftfutter eingesetzt, jedoch nur als Beigabe. Auch wenn die Rüben einen sehr hohen Wasseranteil von rund 85 % haben, ist darin reichlich Zucker, den die Kaninchen nicht in hoher Menge erhalten sollen. Deshalb sind die Futterrüben nur als Beifutter anzusehen und zu verfüttern.

Solltest Du Deine Futterrüben selbst einlagern, dann achte darauf, dass sie kühl, dunkel und trocken lagern. Sollten die Rüben eine faule Stelle haben, dann musst Du sie sofort entsorgen. Die Rüben selbst solltest Du vor der Fütterung in Portionen zerkleinern, sodass jedes Tier nur ein Stück davon bekommt. Unterscheiden musst Du die Futterrüben, von den Zuckerrüben, den diese enthalten noch einmal deutlich mehr Zucker und müssen so noch sparsamer eingesetzt werden.

Fütterungsempfehlung 20 % 2 bis dreimal pro Woche.