Futterstelle Eichhörnchen

Futterstelle Eichhörnchen

Bei der Futterstelle für Eichhörnchen gibst es ein paar Dinge, die Du beachten solltest. Du kannst damit sicherstellen, dass Eichhörnchen in Deinen Garten, Deine Terrasse oder auf den Balkon kommen. Wir möchten Dir im Folgenden zeigen, welches Futter in das Futterhaus gehört und wie Du die Futterstelle befestigst.

Futterstelle Eichhörnchen – darum sind sie wichtig

Insbesondere im Winter sind die natürlichen Nahrungsressourcen für das Eichhörnchen begrenzt. Du kannst mit einer Futterstelle für Eichhörnchen den kleinen Nagern helfen. Gerade im Winter haben die Tiere durch die niedrigen Temperaturen einen höheren Bedarf an Energie. Steht ihnen nicht ausreichend Futter zur Verfügung, kann das für Eichhörnchen gefährlich werden. Dies gilt vornehmlich in Wohngebieten und in der Stadt. Die Tiere haben hier nicht nur weniger Möglichkeiten, sondern der gefrorene Boden lässt sie nicht an ihre Vorräte gelangen.

Wo ist der beste Platz für das Futterhaus?

Die Futterstelle für Eichhörnchen solltest Du möglichst hoch platzieren. Durch ihr angeborenes Fluchtverhalten können sie sich so vor ihren natürlichen Feinden in Sicherheit bringen. Würdest Du dagegen die Futterstelle bodennah anbringen, setzt Du die Nager einer erhöhten Gefahr durch Katzen und ähnlichem aus.

Was muss bei der Futterstelle beachtet werden?

Bei der Futterstelle für Eichhörnchen musst Du ein paar wichtige Dinge beachten:

  • Reinigung – Damit es nicht zu einem Schimmelbefall und somit zu Krankheiten bei den Eichhörnchen kommt, musst Du das Futterhaus regelmäßig reinigen. Dies bedeutet, dass Du auch den Kot der Tiere entfernen musst, wenn dies nötig erscheint. Sehr praktisch ist es laut WWF den Boden des Futterhauses mit Zeitungspapier auszulegen. Der Wechsel geht Dir schnell von der Hand. 
  • Überdachung – Damit das Futter im Haus nicht nass und dadurch schimmelig wird, sollte die Futterstelle für Eichhörnchen über ein Dach verfügen. Das Dach dient im Übrigen auch zum Schutz vor Feinden aus der Luft.
  • Höhe – Optimal sind Baumstämme oder sonstige Befestigungsmöglichkeiten, die die Eichhörnchen vor Feinen am Boden schützen.

Sehr oft wirst Du Eichhörnchen auch in großen Vogelhäuser finden. Sie teilen sich dann mit den heimischen Vögeln das angebotene Futter.

Was kommt in die Futterstelle für Eichhörnchen?

Beim Füttern solltest Du die Nahrungsgewohnheiten von Eichhörnchen in der Natur berücksichtigen. Du kannst neben Nüssen auch Samen und verschiedene Zapfen in das Futterhaus legen. Vermeiden solltest Du Erdnüsse und Mandeln. Letztere enthalten die gefährliche Blausäure. Diese ist tödlich für die kleinen Nager.

Auch wenn Eichhörnchen Obst und Gemüse lieben, solltest Du es mit Bedacht füttern. Kontrolle den Inhalt des Futterhauses regelmäßig, damit Obst und Gemüse nicht schimmeln. Du kannst den Eichhörnchen Apfelstücke, Weintrauben und Karottenstücke anbieten. Auch getrockneten, ungesüßten Zwieback lieben die kleinen Nager.

Kommen Jungtiere an die Futterstelle für Eichhörnchen, dann musst Du Nüsse ohne Schale füttern. Die Kleinen können die Schalen noch nicht knacken.

So sieht das perfekte Eichhörnchenfutter aus:

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Getrockneter Mais
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Rosinen
  • Karotten
  • Apfelstücke
  • Weintrauben
  • Zwieback

So kannst Du Eichhörnchen anlocken

Praktisch in ganz Deutschland kannst Du auf Eichhörnchen treffen. Mit wenigen Tricks kannst Du sie gezielt anlocken.

  • Stelle eine Futterstelle auf.
  • Biete den Eichhörnchen Möglichkeiten zum Nisten, zum Beispiel mit einem Kobel.
  • Pflanze nach Möglichkeit geeignete Futterpflanzen an.
  • Biete den Tieren ausreichend Platz zum Spielen und Verstecken.
  • Sorge für Ruhe und erschrecke die Eichhörnchen nicht.