Eichhörnchen Gärtner des Waldes

Eichhörnchen – Gärtner des Waldes

Du hast bestimmt schon gehört, dass man sagt: Eichhörnchen – Gärtner des Waldes. Dich was ist damit gemeint und wieso spricht man von einem Gärtner? Wir möchten hierzu ein paar nützliche Informationen geben, die Dir helfen diese Aussage besser zu verstehen.

Eichhörnchen – Gärtner des Waldes – nicht wörtlich nehmen

Auf keinen Fall solltest Du die Aussage das Eichhörnchen – Gärtner des Waldes – allzu wörtlich nehmen. Die kleinen Nager leben nicht nur im Wald, sondern vielfach auch in Parks und immer öfter in Gärten. Dort springen die flinken Tiere von Baum zu Baum oder klettern Wiesel schnell die Baumstämme hinauf und hinab. Mit seinem buschigen Schwanz hält es dabei immer die Balance.

Eichhörnchen, der vergessliche Gärtner

Diese Aussage passt wohl eher auf die flinken Nagetiere. Sobald das Eichhörnchen im Winter Hunger hat, verlässt es den Kobel. Es beginnt mit der Suche nach seinen Verstecken und Futtervorräten. Leider ist das Eichhörnchen ähnlich vergesslich, wie Du es vielleicht auch von Dir kennst. Nicht immer findet es alle Verstecke wieder. Dich das ist nicht weiter schlimm, denn die vergessenen Samen und Früchte beginnen im Frühjahr auszuschlagen und somit für neuen Bewuchs zu sorgen. Daher kommt wahrscheinlich auch die Aussage – Eichhörnchen – Gärtner des Waldes.

Kann das Eichhörnchen erfrieren?

Dies kommt sicherlich nur sehr selten vor, da die Kobel entsprechend warm sind. Viel eher verhungern Eichhörnchen über den Winter.

Dies liegt daran, wenn Sie vergessen, wo sie ihre Vorräte versteckt haben und auch wegen der Kälte nur bedingt den Kobel verlassen.

Du kannst den Eichhörnchen hier durchaus helfen, wenn Du in Deinem Garten ein oder mehrere Futterhäuser zur Verfügung stellst. Allerdings musst Du dafür Sorge tragen, dass diese ständig befüllt sind und das Futter nicht zu schimmeln beginnt.

Welche Vorräte werden gesammelt?

Um sich auf den Winter vorzubereiten, beginnen die Eichhörnchen schon im zeitigen Herbst mit der Suche nach Nüssen und Samen. Zum Direktverzehr greifen Sie eher zu Pilzen, Würmern, Insekten oder frischen Beeren. Die gesammelten Wintervorräte verstecken die Nager sehr oft in hohlen Baumstämmen, unter Wurzeln oder auch im Boden. Vergrabene Vorräte können Eichhörnchen selbst unter einer dichten Schneedecke bis zu 30 cm riechen.

Was hat es mit dem Kobel auf sich?

Der Kobel dient nicht nur zur Ruhe der tagaktiven Tiere in der Nacht. Vielmehr nutzen die Nager unter anderem den Kobel als Winternest. Sie haben ihn zuvor gemütlich mit Blättern, Moosen und Zweigen ausgestattet. Im Kobel nutzen sie bei extremer Kälte auch ihren buschigen Schwanz, um sich zuzudecken.

Selten kommt es vor, dass sich zwei Eichhörnchen auch ohne Paarungszeit einen Kobel teilen. Dies hat für die Tiere den Vorteil, dass sie sich einander wärmen können, wenn sie sich eng aneinander kuscheln.

Warum spricht man von Speckschicht beim Eichhörnchen?

Vielleicht hast Du schon gehört, dass sich Eichhörnchen einen Winterspeck anfressen. Dies ist nicht ganz so wörtlich zu nehmen. Sicherlich legen sie sich eine Speckschicht zu, denn bei extremen Temperaturen oder bei ständigem Regen verlassen die Tiere kaum ihren Kobel.

Neben dem Winterfell, welches aus borstigen Deckhaaren und feinen Wollhaaren direkt auf der Haut besteht, sorgt die Speckschicht für Wärme und Überbrückung bis zum nächsten Futter. Im Übrigen bilden sich zwischen den Wollhaaren kleine Luftkammern, die den Körper vor Kälte schützen. Du kannst dies durchaus mit einem dicken Pullover vergleichen, der Dich im Winter auch zusätzlich wärmt.