Wie sieht ein Igelschlafplatz aus?

In einem igelfreundlichen Garten musst Du Dir keine Gedanken um meinen Igel Schlafplatz machen. Er macht es sich in Laubhaufen, unter Reisig oder im Komposter gemütlich. Zur Unterstützung kannst Du ihm auch ein Igelhaus bauen bzw. kaufen.

So sieht ein Igel Schlafplatz aus

Tagsüber verkriecht sich der Igel im Gebüsch, unter Reisig oder Laub. Aus diesem Grund sollte in Deinem Garten eine Ecke damit ausgestattet sein. Ist ein solcher natürlicher Schlafplatz nicht möglich, dann kannst Du dem Igel auch ein Haus hinstellen.

Tipps für den Erfolg eines Igel Winternestes

In seinem Revier hat der Igel verschiedene Schlafnester, die er regelmäßig nutzt. Sehr beliebt bei Igels ist jedoch die dornige dichte und wilde Hecke. Hier ist der Igel optimal vor Fressfeinden geschützt und findet selbst ausreichend Nahrung.

Fehlt eine solche Behausung nimmt der Igel auch gerne ein Igelhaus auf der Terrasse, im Schuppen oder einem anderen geschützten Platz an.

Die wesentlichen Tipps, wie Du einem Igel durch den Winter helfen kannst.

  • Lass das Laub liegen. Hat sich für den Laubhaufen als Winterschlafplatz entschieden, wird er mit dem Nestbau beginnen. Das Material dafür findet er in unmittelbarer Nähe. Findet er nichts Passendes, wird er sich in Deinem Garten kein Nest bauen. Igelhaus aus Holz oder Beton. Ein solches Igelhaus aus Holzbeton ist sehr langlebig im Vergleich zu reinem Holz. Der Igel nimmt dies gerne als Winterquartier an. Es sollte an einem wettergeschützten Platz stehen und ausreichend Füllmaterial vorhanden sein.
  • Wechsle das Nistmaterial. Nach dem Winterschlaf solltest Du das Nistmaterial austauschen. Ein fertiges Igelhaus sollte ausreichend groß sein und nach Möglichkeit ein Labyrinthartigen Eingang haben.
  • Das Igelhaus muss auf einem trockenen Untergrund stehen. Du solltest es nicht mit Heu füllen, denn dies beginnt leicht zu schimmeln. Optimal ist Laub und Reisig.

Ein Igelhaus bauen

Es sollte eine Grundfläche von 30 x 30 cm haben. Die Höhe sollte in etwa 30 cm betragen. Der Eingang ins Igelhaus darf nicht größer als 10 cm sein. So ist sichergestellt, dass weder Hunde noch Katzen in das Haus gelangen. Zum Bau kannst Du eine Obstkiste verwenden oder Du baust es aus Holz komplett selbst.

Von unten sollte das Igelhaus vor Feuchtigkeit geschützt sein. Befülle es mit Stroh und Laub. Du kannst dem Igel zusätzlich eine kleine Erdmulde graben, die Du mit Kieselsteinen oder Sand befüllst.

Von außen solltest Du das Igelhaus isolieren. Dazu eignen sich Grassoden, Laub oder Reisig. Damit das Haus von oben wasserdicht ist, solltest Du eine Plastikfolie darauf befestigen.

Ist Dir der Aufwand für den Bau eines Igelhauses zu groß, dann kannst sehr schöne Igelhäuser kaufen. Du bekommst die verschiedensten Modelle in unterschiedlichen Größen.